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Versteigerungsbedingungen

Durch Erteilung eines Auftrages oder durch die Abgabe eines Gebots erkennt der Ersteigerer diese Bedingungen an.

Versteigert werden gebrauchte Sachen. Die Versteigerung erfolgt freiwillig in fremden Namen und für fremde Rechnung aufgrund von Einlieferungsverträgen mit dem jeweiligen Anbieter. Gesteigert wird jeweils um 5 bis 10%. Der Versteigerer hat das Recht, die festgesetzte Reihenfolge zu ändern, Nummern zu trennen, zusammenzufassen oder zurückzuziehen, den Zuschlag unter Vorbehalt zu erteilen oder Gebote, die als zu niedrig anzusehen sind, zurückzuweisen.

Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können vor der Versteigerung besichtigt und auf eigene Gefahr geprüft werden. Es besteht die Möglichkeit, sich über den Zustand und Wert zu informieren. Der Verkauf der versteigerten Sachen erfolgt ab Standort der Versteigerung wie besehen, in dem Zustand, in dem sie sich befinden.

Die Beschreibung nach Versteigerungskatalog mit Angaben von Maßen, Daten, Ausstattungsmerkmalen etc., ist unverbindlich und stellt keine Äußerung über die Beschaffenheit dar. Eine intensive vorherige Besichtigung der Versteigerungsgegenstände ist deshalb Obliegenheit des Käufers.

  1. Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände können vor der Versteigerung zu den angegebenen Zeiten Besichtigt geprüft werden. Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände sind gebraucht und - soweit nichts Gegenteiliges vermerkt - in einem guten Zustand, jedoch dem Alter des Objektes entsprechend.
  2. Die Versteigerung erfolgt in Euro. Die Höhe der Beträge, welche geboten werden müssen, bestimmt der Versteigerer. Der Aufruf erfolgt in der Regel beim angegebenen Limitpreis oder an der unteren Marge des angegebenen Schätzpreises.
  3. Der Bieter haftet für sein Gebot persönlich, auch wenn er für Dritte steigert und deren Namen aufgibt. Gebote sind laut und vernehmlich oder unzweifelhaft und eindeutig mit der Bieterkarte abzugeben. Zeichen, Nicken, Winke und dgl. Stellen keine Gebote dar.
  4. Die Abgabe eines Gebotes bedeutet eine verbindliche Kaufofferte zu diesen Bedingungen. Der Kaufvertrag kommt durch den Zuschlag mit dem jeweiligen Einlieferer (nicht mit dem Auktionshaus) zustande. Der Bieter bleibt an sein Gebot gebunden, bis dieses entweder ausdrücklich überboten oder vom Versteigerer abgelehnt wird.
  5. Der Zuschlag erfolgt, wenn nach dreimaligem Aufruf kein Überangebot abgegeben wird. Der Zuschlag kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.
  6. Auf den Zuschlagpreis ist an den Versteigerer ein Aufgeld von 10% zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu entrichten, so dass das Aufgeld insgesamt 11,9% auf den Zuschlagpreis beträgt. Der Kaufpreis beträgt also 111,9% des Zuschlagpreises.
  7. Nach dem Zuschlag hat der Käufer seinen Namen bzw. seine Bieternummer anzugeben. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Auf schriftliches oder mündliches Verlangen kann unmittelbar nach der Versteigerung dem Ersteigerer Name und Anschrift des Einlieferers, dem Einlieferer Name und Anschrift des Ersteigerers mitgeteilt werden.
  8. Der Kaufpreis ist sofort nach dem Zuschlag fällig. Der Versteigerer ist berechtigt, sogleich nach dem Zuschlag die Zahlung des vollen Kaufpreises einschließlich Aufgeld oder eine angemessene, von ihm festzusetzende Anzahlung zu verlangen. Der restliche Kaufpreis einschließlich Aufgeld ist spätestens bei Übergabe zu bezahlen. Der Ersteigerer hat den vollen Kaufpreis in bar oder mit Scheck an den Versteigerer zu zahlen. Bei Zahlung mit Scheck kann die Übergabe des Kaufgegenstandes erst nach der vorbe-haltlosen Gutschrift des Scheckbetrages erfolgen.
  9. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr des völligen oder teilweisen Verlustes oder einer Beschädigung der versteigerten Gegenstände auf den Käufer über. Der Versteigerer haftet nach dem Zuschlag nicht für die Ware, es sei denn, daß vor Beginn der Auslieferungszeit die Ware durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Versteigerers oder eines seiner Erfüllungsgehilfen zerstört oder beschädigt wird.
  10. Das Eigentum geht erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises auf den Erwerber über.
  11. Alle Gegenstände werden in dem Zustand verkauft, in dem sie sich zur Zeit der Versteigerung befinden. Für Güte, Beschaffenheit, Vollständigkeit, offene oder versteckte Fehler und Mängel, Schäden, besondere Eigenschaften oder dgl. wird keine Haftung, Gewährleistung oder Garantie übernommen. Dies gilt nicht für grob fahrlässige und vorsätzlich verursachte Schäden sowie Schäden aus der Verletzung des Lebens und der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen, grob fahrlässigen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Der Verkäufer haftet auch für arglistig verschwiegene Mängel oder vorsätzlich falsche Beschaffenheitsangaben.
  12. Ansprüche bei einer Abweichung von einer ausdrücklichen Beschaffenheitsvereinbarung sind innerhalb einer Ausschlußfrist von 6 Wochen, gerechnet vom Zeitpunkt des Auktionstages, schriftlich geltend zu machen.
  13. Für Katalogangaben, Ursprung, Echtheit, Zustand und Qualität der angebotenen Gegenstände übernimmt der Versteigerer keine Haftung. Alle vom Versteigerer, einem Angestellten oder einer anderen im Auktionshaus tätigen Person und (oder) in schriftlicher oder anderer Form in Medien, im Auktionskatalog und im Internet gemachten Angaben zu Objekten in der Versteigerung oder im Verkauf sind keine zugesicherten Eigenschaften und unterliegen nicht der Garantie des Versteigerers.
  14. Bei verspätetem Zahlungseingang oder Verweigerung der Abnahme haftet der Ersteigerer für alle entstehenden Schäden. Bei Verzug kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Versteigerer kann auch den Zuschlag annullieren und den Gegenstand auf Kosten des Erwerbers noch einmal zur Versteigerung bringen. Macht der Versteigerer von diesem Recht Gebrauch, so haftet der Ersteigerer für einen Ausfall, hat aber keinen Anspruch auf einen Mehrerlös.
  15. Abtransport der ersteigerten Gegenstände erfolgen auf Kosten und Risiko des Ersteigerers und ist erst nach . Lagerkosten werden ab 7 Werktagen mit einer Pauschale von 500 Euro pro Kalenderwoche berechnet.
  16. Telegraphisch oder telefonisch erteilte Aufträge müssen schriftlich bestätigt werden.
  17. Erfüllungsort für alle Verpflichtungen ist der Ort der Versteigerung. Der Gerichtsstand für sämtliche sich aus diesem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten ist Ladenburg, wenn der Vertragspartner Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist; das gilt auch für Scheck- und Wechselklagen. Dieser Gerichtsstand gilt auch für Kaufleute, die ihren Wohn- und Geschäftssitz im Ausland haben. Für die Abwicklung des Vertrages gilt deutsches Recht.
  18. Der Versteigerer ist ermächtigt, in Vertretung für den Einlieferer oder im eigenen Namen alle Handlungen oder Rechtsgeschäfte vorzunehmen, die mit der Verschaffung des Eigentums und dem Einzug der Forderung zusammenhängen, auch die gerichtliche Geltendmachung.
  19. Sollten Teile dieser Versteigerungsbedingungen nicht wirksam sein, so bleiben die übrigen gleichwohl wirksam.
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